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Aufklärung

Abschiebungs-Drama bei EasyJet: Aggressiver Mann versetzt uninformierte Passagiere in Panik (Audio)

Es war ein zweistündiger Horrortrip: Die Rückführung eines illegal eingewanderten Mannes von Großbritannien nach Italien wurde für die Passagiere des EasyJet-Flugs EZY5263 zum Psycho-Drama, weil sie darüber uninformiert waren. Fluggäste fürchteten um ihr Leben, Kinder brachen in Tränen aus. Eine Audio-Aufnahme dokumentiert die Reise.
Der Mann wurde in Handschellen in das Flugzeug gebracht, eine offizielle Mitteilung von Kapitän oder Crew an die Passagiere gab es nicht.

Der von zwei Beamten des Innenministeriums bewachte Mann, ein gemäß des Dublin II-Abkommens abzuschiebender illegaler Einwanderer, verhielt sich an Bord, für fast die ganze Zeit des Fluges über aggressiv. Er trat um sich, bedrohte Passagiere persönlich und schrie immer wieder Parolen, die Weltuntergangsstimmung verbreiteten.

Die „Daily Mail“ berichtete vom Horror-Flug des EasyJet EZY5263 am 23. August von Gatwick nach Venedig.

Gefangen in der Luft – mit einem Psychopaten
Der Mann, der offenbar afrikanischer Herkunft war, habe die erste halbe Stunde des Fluges permanent gerufen und geschrien, später dann nur noch sporadisch, so die „Dailymail“. Er saß nahe der Toiletten in der letzten Reihe. Diese durften von den Passagieren nicht benutzt werden.

Von dem insgesamt zweistündigen Flug existiert eine elfminütige Audioaufnahme eines nahe bei dem Mann sitzenden Passagiers. In dieser kurzen Zeit schrie der Gefesselte 29 Mal „Allahu Akbar!“, 17 Mal „Der Tod ist nah!“ und neun Mal „Wir werden alle sterben!“.

Nach der Landung wurde der Mann von der italienischen Polizei in Empfang genommen und abgeführt, noch bevor die anderen Passagiere das Flugzeug verlassen durften.

Ein Terrorist?

Mit an Bord waren auch Lucy und Terence O’Sullivan, ein Paar aus Detling, Kent. Sie waren in den Flitterwochen. Sie wussten nicht, dass es an Bord jemanden geben würde, der abgeschoben werden sollte.

Als sie an Bord gekommen seien, bewegten sich die Sitze, als wenn jemand gegen sie trat und schlug. „Ich dachte, jemand hat einen Anfall“, so die 33-Jährige. Erst als wir näher kamen, sahen wir den Mann, der von anderen Personen zurückgehalten wurde. Frau O’Sullivan dachte sogar, dass sie das Opfer eines Terroranschlags würden: „Wir wussten nicht, ob er aus einer Gruppe von Terroristen kam.“ Ihr Ehemann, Terence, ein 34-jähriger Website Auditor, dachte gar, es gebe vielleicht ein Sprengstoff-Problem an Bord. Auch er habe um sein Leben gefürchtet.

Die O’Sullivans saßen fünf Reihen hinter dem von den Sicherheitsbeamten flankierten Mann. Die Pflegerin erzählte: „Ich war den Tränen nah.“ Sie habe gedacht, dass sie nicht mehr lebend aus dem Flugzeug heraus kämen. Niemand hätte ihnen offiziell etwas über die Person oder die Umstände erklärt. Nichts. Erst später, während des Fluges, hätten sie Mitreisende über den Sachverhalt aufgeklärt.

Tage später entschuldigte sich EasyJet für den Vorfall, verwies aber darauf, dass die „Sicherheit des Fluges nie gefährdet war“. Man werde den Vorfall mit dem Innenministerium prüfen. Die Herausgabe von Details zur Herkunft des Mannes wurde indes vom Ministerium abgelehnt: „Wir äußern uns nicht zu Einzelfällen“, hieß es von dort.

über Abschiebungs-Drama bei EasyJet: Aggressiver Mann versetzt uninformierte Passagiere in Panik (Audio)

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Über m8y1

Albert Schweizer schrieb über Freiheit   Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb  für ein Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen. Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs, als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: D I E S   I S T   M E I N   W E R K .  

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