Zwei deutsche Flüchtlingshelfer sind von der libyschen Küstenwache festgenommen worden. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, sie seien mit ihrem Speedboot aus tunesischen Gewässern kommend ohne Erlaubnis in libysches Hoheitsgebiet eingedrungen. Das Boot gehöre der privaten Rettungsmission Sea-Eye.

Das Mutterschiff von Sea-Eye, ein unter niederländischer Flagge fahrender fast 60 Jahre alter Trawler, war nach Angaben der ZeitungLibya Herald am Samstag auf dem Weg von Malta Richtung libyscher Küste unterwegs. Die private deutsche Rettungsmission Sea Eye will bei Einsätzen fast 4.000 Migranten aus Seenot gerettet haben, schrieb die Zeitung.